Erfolgsmeldungen von glücklichen Kunden

Man muss nur dran glauben
Man muss nur dran glauben

Erwin (Name geändert) ist 76 und ein echter Powerkerl. Als Seniorchef eines metallverarbeitenden Betriebs steht der vitale Mann immer noch jeden Tag um 5 Uhr auf und ist pünktlich mit der Frühschicht in seiner Firma. Und das, obwohl sein Sohn schon seit Jahren den Betrieb führt. Er konnte einfach nicht loslassen, vor allem, seit seine Frau an Krebs starb. Statt einer ordentlichen Trauerbewältigung ertrank er seinen Kummer in Arbeit, erinnert sich Ingrid Kreuzer, Geschäftsführerin des Partnerinstituts „Der gemeinsame Weg“ noch an den hartnäckigen Fall. „Es hat mich eigentlich überrascht, dass jemand wie er, der so sehr eingebunden ist, überhaupt Zeit haben wollte für eine neue Beziehung.“, wundert sich Kreuzer heute noch ein bisschen. Aber Erwin erklärte ihr, dass er merke, das die Kräfte nachlassen und dass sein Sohn „den Laden ja auch ganz gut im Griff“ habe. Er wolle sich Stück für Stück zurückziehen und suche eine Partnerin, die mit ihm gemeinsam viel unternimmt und viel reist. „Und er war ziemlich pessimistisch dabei“ erinnert sich Kreuzer. Er habe nicht geglaubt, dass wir eine Frau für ihn in kurzer Zeit finden könnten und sich schon darauf eingerichtet, wenigstens ein Jahr warten zu müssen. Außerdem gab er zu, sehr wählerisch zu sein. „Anfangs sah es auch so aus, als ob er damit Recht hat“,erinnert sich Kreuzer. Die ersten beiden Partnervorstellungen lehnte Erwin rundweg ab, wollte sich nicht einmal mit den Damen treffen, um sich ein Urteil bilden zu können. „Da kommt ja noch einiges auf uns zu“, dachte sich Kreuzer, während sie zwei weitere Partnerprofile in den Briefumschlag steckte. Aber es sollte ganz anders kommen. Kreuzer konnte es kaum glauben, als Erwin am nächsten Tag anrief und sagte, er werde sich mit einer der beiden Damen, Hannelore, treffen. „Ausgerechnet Hannelore, die nach 6 vergeblichen Partnervorstellungen erstmal eine Ruhestellung beantragt hat“, wunderte sich Kreuzer. Als dann wenige Tage später von beiden auch noch eine Erfolgsmeldung eintraf, war Kreuzer wirklich verblüfft: „Dass die beiden überhaupt zueinander finden und das auch noch in so kurzer Zeit, hätte ich nie gedacht.

Fotos sind immer nur so gut wie der Fotograf
Fotos sind immer nur so gut wie der Fotograf

Holger (40, Name geändert) war erst ein paar Monate geschieden, als er Kunde bei „Der gemeinsame Weg“ in Hofheim wurde. Dauerhaft alleine zu leben kam für ihn nicht in Frage. Nach einer gescheiterten Beziehung hatte er ziemlich genaue Vorstellungen, wie seine Künftige sein sollte. „Menschen, die sich so festgelegt haben, fordern uns natürlich heraus“, sagt Ingrid Kreuzer, Diplomsozialpädagogin und Geschäftsführerin von „Der gemeinsame Weg“ mit funkelnden Augen. So bekam Holger innerhalb von ein paar Wochen drei Partnervorstellungen, die eigentlich gut zu seinem Profil passten. „Sie waren alle unternehmungslustig, sportlich und reisefreudig. „Und sie hatten alle einen eigenen Beruf in recht guter Stellung, das war Holger auch sehr wichtig“, erinnert sich Kreuzer. Aber Holger lehnte sie alle ab – die Chemie habe einfach nicht gestimmt. „Das sind eben die Dinge, auf die wir keinen Einfluss haben: Wenn alle sachlichen Eigenschaften passen, aber die Chemie nicht stimmt, sind wir machtlos – entweder der Funke springt über oder nicht!“, so Kreuzer. Als vierte stellte sie Holger schließlich Simone (39) vor. „Das war wirklich eine Vorstellung mit Hindernissen. Weil Holger die E-Mail nicht öffnen konnte, mussten wir ihm die Partnervorstellung per Post schicken“. In der Zwischenzeit hatte die selbstbewusste Simone schon selber zum Telefonhörer gegriffen und Holger angerufen. „Üblicherweise soll ja der Mann den Erstkontakt herstellen“, so Kreuzer. Aber die forsche Herangehensweise von Simone habe ihm imponiert, auch ihre Stimme habe ihm gefallen. Nur das Foto ... nein ... sie sei so gar nicht sein Typ. „Ich habe all meine Überzeugungskunst eingesetzt, damit er sich doch wenigstens einmal unverbindlich mit ihr trifft.“, so Kreuzer, „Und er hat sich Gott-sei-Dank überzeugen lassen“. „Tja ... und jetzt sind die beiden ein Paar!“, freut sich Kreuzer stolz. Sie seien sich nämlich auf Anhieb sympathisch gewesen. Das Bild sei schlecht getroffen und auch gar nicht mehr so wichtig gewesen. „Was zeigt, dass man sich nicht gleich von Äußerlichkeiten abschrecken lassen sollte, resümiert Kreuzer.

1000 x berührt ... wie ein 80er Jahre-Rocktitel den Nagel auf den Kopf trifft
1000 x berührt ... wie ein 80er Jahre-Rocktitel den Nagel auf den Kopf trifft

Luise K., 65 Jahre (Name geändert) war schon fünf Jahre verwitwet. Ihr Mann erlag früh einem Herzleiden und Luise wollte zunächst keinen Partner mehr. Aber im Laufe der Jahre fiel ihr das Alleinsein immer schwerer, vor allem an Feiertagen wie Weihnachten. Schließlich gab sie sich einen Ruck und fing an, in ihrer Tageszeitung auch die Bekanntschaftsanzeigen zu lesen. Vielleicht war ja jemand dabei, der zu ihr passte. „Und so wurde Luise schließlich unsere Kundin“, so Ingrid Kreuzer, Geschäftsführerin der Partnervermittlung „Der gemeinsame Weg“ in. Luise hatte genaue Vorstellungen, wie ihr zukünftiger Lebenspartner sein sollte – gar nicht mal so sehr ein „Abbild“ ihres verstorbenen Mannes. Der „Neue“ sollte gute Eigenschaften haben, die sie auch von anderen Menschen kennt – sanft, zuverlässig, treu, ehrlich,und gepflegt. Außerdem sollte er wie sie kulturell interessiert sein und gerne reisen.
„Wir haben Luise fünf verschiedene Herren vorgestellt und waren zugegebener Maßen schon etwas verzweifelt, weil es jedes Mal nicht passte – entweder von ihrer oder von seiner Seite aus.“ Aber beim Partnervorschlag Nummer sechs funkte es schließlich und Ingrid Kreuzer strahlt heute noch über das ganze Gesicht, wenn sie erzählt, was dann passierte: „Der sechste Vorschlag war Werner C (Name geändert). Ich erinnere mich noch daran, wie passend ich fand, das beide im selben Ort wohnen, nur zwei Straßen auseinander. Aber die Reaktion von Luise K. nach dem ersten Treffen hat mich umgehauen – beide waren ehemalige Klassenkameraden. Sie haben sich schon als Kinder und Jugendliche prima verstanden und viel Zeit gemeinsam verbracht, ohne, dass je etwas zwischen den beiden gewesen wäre. Jetzt, im Rentenalter, wollen wir es miteinander probieren“, zitiert Kreuzer gerührt aus einem Brief, den Luise ihr geschrieben hat.

"Vom Winde zueinander geweht"

Der gemeinsame Weg Partnervermittlungs GmbH will vor allem Menschen aus der selben Region zusammenbringen. Schwerpunkte sind der Main-Taunus-Kreis, der Hochtaunuskreis, Frankfurt am Main, Mainz und Wiesbaden. Grund dafür ist, dass die Partnervermittlung vermeiden will, dass – im Gegensatz zu überregional agierenden Firmen - die Bewerber lange Anfahrtswege in Kauf nehmen müssen. „Wir wollen Menschen zusammenbringen“, die möglichst nahe beieinander wohnen. Niemand soll sein Umfeld, seine Verwandten, Freunde und Bekannten verlassen müssen, um mit dem neuen Partner zusammen sein zu können.“, beschreibt die Inhaberin von „Der gemeinsame Weg“, Ingrid Kreuzer, ein wichtiges Vermittlungskriterium. Durch einen kleinen Irrtum kam es vor einiger Zeit zu einer Vermittlung, die so gar nicht geplant war und trotzdem zum Erfolg führte.

„Ein Krimiautor hätte gar kein besseres Drehbuch schreiben können“, erinnert sich Kreuzer. An einem warmen Sommertag habe Durchzug im Büro dafür gesorgt, dass ein paar Karteikarten, die schon zur Vorstellung aussortiert worden waren, durcheinander gefallen seien. So habe dann plötzlich die Kartei von Katharina (81 Jahre) neben der Vorschlagsliste für Wilhelm (85 Jahre) gelegen, was nicht vorgesehen gewesen sei. Und die Mitarbeiterin, sicher in ihrem Tun, schlug Wilhelm aus dem Raum Frankfurt dann aus Versehen Katharina aus der Gegend um Heilbronn vor. „Das sind etwa 150 km die einfache Strecke!“, so Kreuzer. Aber das Beste sei gewesen, dass Wilhelm sich am Telefon auch darauf einließ, nachdem der Irrtum schließlich nach zwei Wochen aufgefallen war. „Da kannten sich beide schon so gut vom Telefonieren, dass sie neugierig genug waren, sich trotz der großen Entfernung zu treffen“, freut sich Partnervermittlerin Kreuzer. „Tja, und da hat‘s dann wirklich gefunkt“, resümiert sie weiter. Seit zwei Jahren führen Katharina und Wilhelm eine erfolgreiche Fernbeziehung – Zusammenziehen in den kommenden Monaten nicht mehr ausgeschlossen.

Die Körpergröße alleine ist nicht ausschlaggebend

„Die wahre Größe eines Menschen misst man nicht in Zentimetern" – „dieser Spruch bewahrheitet sich auch immer wieder in unserer täglichen Vermittlungspraxis“, sagt Ingrid Kreuzer, Inhaberin der Partnervermittlung „Der gemeinsame Weg“ in Hofheim am Taunus. „Viele unserer Kunden kommen mit ziemlich präzisen Vorstellungen zu uns, auch, was das Äußere angeht. „Wir versuchen dann natürlich, dem Wunschbild unseres Kunden so nah wie möglich zu kommen, aber nicht immer gelingt das.“

Trotzdem gebe es auch immer wieder Vermittlungserfolge, die selbst sie als langjähriger Profi verblüffe, so Kreuzer weiter in unserem Sommerinterview. So erinnert sie sich gerne an einen Fall, der schon einige Monate zurückliegt. „Da hat eine Frau um die 50, 1,72 cm groß (wir nennen sie hier Annette), einen Mann gesucht, der deutlich größer sein sollte als sie selber.“ Verbunden mit den anderen Eigenschaften, die dieser zukünftige Partner auch noch mitbringen sollte, sei das ganz schön schwierig gewesen. Ingrid Kreuzer: „Wir sind ja auf die Menschen angewiesen, die wir in unserem Vermittlungspool haben. Und die sind nur in den seltensten Fällen genau deckungsgleich mit den Vorstellungen unserer Kunden.“

Es folgten zwei, drei Vorschläge von Männern, die hinsichtlich der Körpergröße den Wunschvorstellungen von Annette entsprachen. Nachdem man sich getroffen habe, habe sich aber rasch herausgestellt, dass man ansonsten nicht recht zueinander passt, so das enttäuschte Fazit von Annette. „Es war zum Verzweifeln“, erinnert sich Kreuzer. Nach Feierabend habe sie dann die Kartei nochmal Schritt für Schritt durchforstet, und plötzlich hielt sie die Kartei von Walter, Mitte 50, in der Hand, dessen Eigenschaften und Interessen eigentlich genau den Vorstellungen von Annette entsprach – bis auf die Körpergröße: Mit seinen 1,72 cm war er exakt gleich groß.

„Walter war der einzige, den ich ihr noch nicht vorgeschlagen hatte und zugleich auch meine letzte Chance.“ Mit schlechtem Gewissen habe sie Anette dann aber doch die Informationen über Walter geschickt, und Anette sei anfangs auch recht verärgert gewesen. Da sie aber auch schon so lange alleine war und suchte, traf sie die richtige Entscheidung: Sie ließ sich auf ein Treffen mit Walter ein. „Nach nur drei Treffen bekam ich von beiden unabhängig die Nachricht, dass sie beide glücklich sind und jetzt einen gemeinsamen Urlaub planen.“, freut sich Kreuzer.“ Bis heute sind sie ein Paar.“

Monika, 69 und Wilhelm, 69

Als mich Wilhelm angerufen hat, merkten wir am Telefon schnell, dass wir uns viel zu erzählen hatten. Wir haben sehr lange telefoniert und dann ein Treffen für das nächste Wochenende vereinbart. Es wurde ein lustiger Abend und wir verabredeten uns dann gleich für den nächsten Tag zum Wandern. Es wurde ein toller Tag und seitdem treffen wir uns regelmäßig. Endlich gibt es wieder Lichtblicke in unserem Leben. Danke!